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17th Jan

Ein Blog für Autoren – Womit Du Dich von Anfang an beschäftigen solltest

Vor einer Weile hatte ich ja schon einmal darüber geschrieben, dass Du von Anfang an einen Newsletter aufbauen solltest, um als Autor langfristig erfolgreich zu werden.

Was brauchst Du aber als Erstes, um einen Newsletter erstellen zu können?

Richtig. Eine Website – noch besser einen Blog!

Der Unterschied zwischen einer Website und einem Blog? 

Auf dem Blog postest Du regelmässige Neuigkeiten. Eine Website ist von den Informationen statisch und ändert sich nicht so häufig. 

Dieser Blog wird nämlich Dein Wohnzimmer im WWW!

Hier kannst Du Dich vorstellen, Deine Arbeiten präsentieren und Kontakte zu Deinen Lesern oder anderen Autoren knüpfen und diese einladen Dich zu besuchen. Ausserdem kannst Du sie an Deinem Leben als Autor teilhaben lassen.

Erste Überlegung – ist ein eigener Domain Name sinnvoll?

Wenn Du Dir nun überlegst einen Blog zu erstellen, dann hast Du die Wahl einen Blogging Anbieter zu wählen, oder Dir ein eigenes Hosting mit einem richtigen Domain-Namen zuzulegen.

Falls Du einen Blogging Anbieter aussuchst, sieht Deine Domain dann folgendermassen aus:

www.deindomainname.blogginganbieter.de

Das ist jetzt nicht wirklich sexy, oder?

Daher bitte ich Dich – für Deine Zukunft als Autor – etwas Geld in die Hand zu nehmen und in ein Hosting mit dazugehöriger Domain zu investieren!

Dann sieht Deine Domain folgendermassen aus:

www.deindomainname.de

(Es kann auch .net, .com oder sonstige Domain-Endung sein)

Weiterer Vorteil: Du bist nicht mehr von einem Blogging-Anbieter abhängig. Deine Daten liegen auf DEINEM Server, denn Du angemietet hast!

Was sollte ich also beachten, bei der Wahl eines Hosting-Anbieters?

Es gibt mittlerweile Hosting-Anbieter wie Sand am Meer.

Ich würde darauf achten, dass die Server-Ausfallzeiten unter einem Prozent liegen. Dies kannst Du meist auf der Website des Anbieters einsehen.

Des Weiteren, dass Du genügend Speicherplatz bekommst. Also nur 50MB sind zu wenig! Du willst schliesslich vernünftig bloggen können und auch Bilder auf Deinen Server hochladen und nicht gleich die Speicherkapazität ausreizen. (Ich habe meinen Anbieter in der Schweiz, daher zähle ich ihn jetzt hier nicht auf – aber ich habe dort 10GB Speicherplatz und das reicht erstmal eine ganze Weile)

Ausserdem würde ich mir an Deiner Stelle einen Hosting-Anbieter aussuchen, der eine „One-Click-Installation“ von WordPress anbietet. Dann ist die Installation von WordPress wirklich ein Klacks und Du kannst das selber auch ohne technischen Background durchführen. Hier eine Reihe von Tutorials, die Dir diese Installation bei den verschiedensten Anbietern erklären.

Jetzt fragst Du Dich bestimmt, warum Du WordPress nehmen solltest?

Nun WordPress ist „die“ Blogging Plattform. Sie wird stets weiter entwickelt und ist von der Handhabung sehr benutzerfreundlich gestaltet. Mein Blog läuft auch auf WordPress und ich bin sehr zufrieden.

Hinzu kommt, dass Du für WordPress tausende verschiedene Designs bekommen kannst, die Du individuell für Deine Zwecke anpassen kannst. So findest Du viele verschiedene Designs zum Beispiel auf Themeforest*.

Auch hierbei ist die Installation eines Designs in wenigen Schritten erledigt – schau mal hier.

Was solltest Du noch beachten, wenn Du Deinen Blog aufsetzt?

Du solltest Dir von Anfang an Gedanken machen, über folgende Themen:

  • Branding
  • Logo
  • Sprache des Blogs
  • Du als Marke
  • SEO
  • Inhalte
  • Social Media
  • Blog Marketing
  • Launch

Bist Du nun erschlagen von den ganzen Themen?

Brauchst Du nicht! Denn ich möchte Dir einen Online-Kurs vorstellen, der all diese Themen abhandelt und zwar das Blog-Camp* von Conni und Sebastian. Sie erklären Dir in vielen kleinen Videos, worüber Du Dir beim Gründen Deines Blogs Gedanken machen solltest.

Dabei kannst Du autodidaktisch und in Deinem ganz eigenen Tempo vorgehen.

Aber lass Dich gewarnt sein:

Ein eigener Blog, der erfolgreich werden soll, ist jede Menge Arbeit – aber macht mindestens auch genauso viel Spass!

Du wirst Dich in viele neue Themen einarbeiten und jede Menge ausprobieren können. Durch dieses Ausprobieren lernst Du wieder unglaublich viel hinzu. Das bringt jede Menge Motivation, sobald Du die ersten Erfolgserlebnisse haben wirst.

Also, lass Dich nicht aufhalten und gründe Deinen ersten eigenen Blog!

Du möchtest nun erstmal Beispiele sehen?

Schau mal bei folgenden Autoren vorbei: Sebastian FitzekJo-Jo MoyesDan Brown oder Deinem Lieblingsautor 🙂

P.S. Wenn Du weitere Hilfe bei WordPress brauchst, dann schau doch mal bei Jonas von WP-Ninjas vorbei!

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Comments (9)
  • Liebe Nicole

    Ein schöner, fundierter Artikel. Ich gebe dir absolut recht, dass das mit der eigenen Domain schon sehr schlau ist und auch viel professioneller wirkt. Übrigens: Dein Blog schaut sehr übersichtlich und chic aus, gefällt mir!

    Lieber Gruss aus der Schweiz
    Anita

    • Liebe Anita,
      herzlichen Dank für Dein tolles Feedback! Freut mich sehr, dass Dir mein Blog gefällt 🙂
      Liebe Grüsse auf Zürich
      Nicole

  • Guter Artikel. Eine eigene Webseite und Blog zu haben ist wichtig. Vor allem wenn man seine Geschichten bei einem Selbstverlag veröffentlicht.
    Wordpress verwende ich bisher nur für meinen politischen Blog. Für meine Webseite als Hobbyautor nutze ich bisher Joomla und bin damit sehr zufrieden.
    Ich erstelle mal in nächster Zeit ein moderneres Design dafür aber sonst finde ich Joomla auch nicht schlecht als Plattform. Zugegeben WordPress ist leichter und wird unter anderem von den Suchmaschinen bevorzugt. Muss man überlegen, was einem besser gefällt. Für Anfänger ist wordpress.com am besten, weil da braucht man keine HTML-Kentnisse usw.
    Gibt natürlich auch andere Anbieter wie Google sein kostenloser Blogdienst: „Blogspot.“

    • Hallo Jonathan,
      danke – freut mich sehr, dass Dir der Artikel gefällt 🙂
      Genauso wie Du es beschreibst sehe ich es auch – Ich denke ein Blog ist ein wichtiges Marketinginstrument heutzutage.
      Mit Joomla habe ich bis jetzt noch nicht gearbeitet und kann daher nicht beurteilen, wie gut es ist.
      Ja, ich denke auch WordPress ist sehr gut für Anfänger geeignet.
      Dann bin ich mal gespannt auf das neue Design! Du darfst gern Bescheid geben, wann es online ist 🙂
      Wünsche Dir noch einen tollen Tag!
      Viele Grüsse
      Nicole

  • Hi Nicole,

    ne Menge Arbeit, das stimmt und der Erfolg ist nicht einmal garantiert. Überhaupt würde ich sagen, dass man als Autor höchstens den Erfolg des Schreibens mit auf den Blog übertragen kann und nicht umgekehrt, also wenn man bspw. durch seine Bücher bekannt wird, kommen auch die Besucherzahlen im Blog. Kein Wunder also, dass jeder erfolgreiche Autor auch einen Blog hat 🙂

    Ich selbst würde meinen Blog gerne als Sprungbrett nutzen, ist aber echt ein hartes Brett, das sage ich dir 😉

    Lg
    Matthias

    • Hallo Matthias,
      ja auf jedenfall es ist sehr viel Arbeit! Ich sehe es ja selbst hier 😉
      Ich denke halt, dass ein Blog ein wunderbares Marketing-Instrument ist für Deine Bücher.
      Auf jedenfall bin ich gespannt, wie es bei Dir weiterlaufen wird und drücke Dir dafür alle Daumen!
      Liebe Grüsse
      Nicole

      • Liebe Nicole,

        na ja, geht so schleppend voran, hast ja gemerkt, dass ich lange nichts mehr veröffentlicht habe. Aktuell ist Zeit mein größtes Problem… Ideen sind reichlich vorhanden. Mal sehen, was sich vorwärtstreiben lässt.
        Bin gespannt, wie du vorwärts kommst und wohin dich dein Weg führt. Ich habe dir ja bereits eine Mail dazu gesendet, um mehr zu erfahren. Wünsche dir auf jeden Fall alles gute und ganz viel Erfolg und Enthusiasmus beim Schreiben.

        Liebe Grüße,
        Matthias

      • Lieber Matthias,

        ja ich habe Deine Mail gesehen – bin aber noch nicht fertig mit der Antwort 🙂 Schreibe Dir am Wochenende in Ruhe!
        Liebe Grüsse
        Nicole

  • Hallo Nicole, Du hast vollkommen recht, eine eigene Domain ist ein klares MUSS! Es geht auch darum, die Domain im Laufe der Zeit gut zu vernetzten.

    Mit einer „ABC-unterdomain.fremderAnbieter.TLD“ Domain ist das nicht unproblematisch. Was ist, wenn Deine Web irgendwann einmal gesperrt werden sollte, dann hast Du die ganze Aufbauarbeit für den Anbieter und nicht für Dein eigenes Web gemacht. Oder was ist, wenn der Anbieter Dein Blog mit Werbung flutet?

    By the way: die neue Domain .XYZ gibt es zum Einstieg für nur einen Dollar bei namecheap.com und im Folgejahr um die USD 10.00/jährlich und die Domain wird „gerne“ von Tante Google gespeidert 😉

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